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Namen und Mazalot in der Kabbala

8 Min. Lesezeit

Namen und Schicksal

In der Kabbala traegt der hebraeische Name einer Person eine kosmische Schwingung, die mit den ihn bildenden Buchstaben verbunden ist. Jeder Buchstabe ist einem Tierkreiszeichen oder Planeten zugeordnet und schafft einen einzigartigen himmlischen Code. Der Name offenbart die Seelenmission und die Energien, mit denen die Person in dieser Inkarnation arbeitet.

Die 12 Mazalot

Die Mazalot sind die 12 Tierkreiskonstellationen wie in der juedischen Tradition beschrieben. Taleh (Widder), Schor (Stier), Teomim (Zwillinge), Sartan (Krebs), Arieh (Loewe), Betula (Jungfrau), Moznajim (Waage), Akraw (Skorpion), Keschet (Schuetze), Gedi (Steinbock), Deli (Wassermann) und Dagim (Fische). Jedes Mazal ist einem hebraeischen Monat und einem Stamm Israels zugeordnet.

Zahlenwert der Buchstaben

Die Gematria, die Wissenschaft vom Zahlenwert hebraeischer Buchstaben, wird verwendet, um verborgene Verbindungen zwischen Namen, Woertern und kosmischen Konzepten zu offenbaren. Der Name einer Person und ihr Tierkreiszeichen teilen oft bedeutsame numerische Aequivalenzen, die die Lebensmission beleuchten.

Namensaenderung und Schicksalswandel

Die kabbalistische Tradition lehrt, dass eine Namensaenderung das Schicksal veraendern kann. Durch Hinzufuegen oder Aendern eines hebraeischen Namens aendert man die kosmischen Einfluesse, die auf das Individuum wirken. Diese Praxis wird in kritischen Lebensmomenten angewandt, etwa bei schwerer Krankheit, um neue Kanaele himmlischer Energie zu oeffnen.

Moderne Praxis

Heute konsultieren juedische Eltern oft einen Rabbi oder Kabbalisten, um den Namen ihres Kindes nach astrologischen und numerologischen Prinzipien zu waehlen. Der Name wird gewaehlt, um mit dem Geburts-Mazal zu harmonieren und die Seelenmission des Kindes in dieser Welt zu unterstuetzen.